Samstag, 19. September 2015

fast ein Jahr vergangen - pasado casí un año

Seit April in Deutschland und es stellt sich raus, dass es ein absoluter familienbezogener Aufenthalt hier wird....

Desde Abril estoy en Alemania y resulta que es una estadía de puros eventos y  responsabilidades familiares....


Geburtstagsfeste im Familienkreis
fiestas de cumpleaños en el seno familiar




mit meinen Nichten Theresa und Lisa
con mis sobrinas Teresa y Lisa



Mit Serfina und Leoni, den Töchtern meiner Nichten Lena und Conny
con las hijas de mis sobrinas Lena y Conny, con Serafina y Leoni




... beim Baden in den schönen bayrischen Seen mit den Enkeln

... nadar en los lindos y numerosos lagos de Baviera con los nietos


... und vielen Kindern und dem Traktor Abenteuer mit Johanna

... und muchos niños y niñas en la finca donde vive la Bine (entre ellos el Tarik y la Sina)









 ... natürlich auch die traditionellen Tänze und die Mona in ihrer Tracht
... y por supuesto las danzas tradicionales, entre ellas mi sobrina Mona en la ropa original












... und die Sorge um Bastian, der sich aus Afrika die Malaria mitgebracht hat

... y la preocupación por el Bastian quien se trajó la malaria de Africa


 ... und fast gleichzeitig muss die Mama ins Krankenhaus

... y casi en el mismo tiempo cae la mamá y tiene que ser hospitalizada












 ... die am 27.6. in unserem Beisein diese Erde verlässt

... y se despide de la vida en ese planeta con nuestra companía


















Sonntag, 26. Oktober 2014

Oma Freuden - die Fiesta San Miguel von Tiquipaya


Erst wird Auralucía noch hergerichtet,
und ihre Aufmerksamkeit gilt 
erst einmal dem Plastikzeugs,
das auf der ganzen Welt
den Kindern in Augenhöhe zum 
"haben wollen" suggeriert wird.

Opa Schorsch ratscht derweilen mit Jan und Laura, unseren Praktikanten in der Schule und Anamaya ist startbereit.





... und dann geht's los mit dem Opa..

... aber das war ja gar nicht unsere Musikgruppe!


... da heißt es "warten lernen" und derweilen ein bisschen was futtern...

... wie immer und überall in Bolivien ...












... aber dann kommt er, der "Regenbogen" Wagen unserer
Gruppe "Kurmi", der fährt der Gruppe voran..

... sozusagen auch als Vorratswagen mit Wasser für die Kinder und chicha für die Erwachsenen und für die Kinder noch ein bisschen was zu knabbern ...

Kurmi heißt Regenbogen auf Quechua und er gilt als die Brücke zwischen den Göttern und der Erde









... dann gehen und tanzen sie schon mal los, die Kleinen...


 Auralucía schwingt auch ihr Tüchlein...



... und die "kleine" Mama Carmen mit den Frauen hinterher: die Röcke schwingen - 9m Stoff für einen Rock - alle selbst genäht...
...schön, aber anstrengend, denn es ist ja nicht so wie in Bayern, dass die Leute in Tracht gehen, sondern in verschiedenen Trachten die entsprechenden Tänze vorführen: 500m vorwärts, dann wieder 200m zurück, bis sie nach ca. 2 1/2 stunden ans Ziel gelangen.  Die Tänzerinnen kommen in einen fast Trance ähnlichen Zustand.




Die Zwischendurch Pausen nützen Demian und Auralucía schnell für ein Spiel mit einem Stein- chen.
...währenddessen Grey mit forschem Schritt zum Versorgungswagen eilt um Erwachsene und Kinder mit Getränken zu versorgen ...
Jede "comparsa" hat jedes Jahr Festveranstalter, die für alles aufkommen müssen, Essen und Trinken für alle Musikanten, Tänzer, sowie geladenen und nicht geladenen Besucher. In diesem Jahr sind die Veranstalter Grey, Leandra und Camillo, alle ex SchülerInnen.





Es geht weiter... Brisa tanzt auch schon mal einige 100 m voraus und Demian läuft brav
hinterher...





...währenddessen Auralucía dann doch der Schlaf übermannt und Anamaya mit ihr auf dem Schoß im Versorgungsauto mitfährt...











...derweilen die Gruppe an der Ehrentribüne
ankommt und der Bürgermeister mit Grey ein
Tänzchen wagt...










 ... wieder eine kleine Verschnaufspause...















 ... und Auralucía, mittlerweile erwacht, will bei Tante Abril auf dem Arm sein ...



 ...aber wo ist denn der Papa?
Ah, da spielt er ja noch ...














...und die Mädels, auch schon etwas müde, sind
bald am Ziel angekommen.



Mittwoch, 2. Juli 2014

... wieder in meiner zweiten Heimat ...









... in meinem stillen, winterlichen  Garten,
meiner gemütlichen Hängematte...






 ... wo Platz ist für die wilden Spiele der

Enkelkinder...










.
.. und zum Hausaufgaben machen,
wie hier
Anamaya und Sebastian,
mein Patenkind...













... wo das Fahrgerät nicht ein komfortabler
Saab ist...

... sondern ein etwas abenteuerliches,
schön bemaltes, aber nicht ganz so
bequemes
Tuc-tuc ...









... wo ich dann zwar mit einem neuen
Hundebiss und einer Virusgrippe
meinen 65. Geburtstag
im Bett verbrachte ...







... ich aber auch das allerschönste
Geburtstagsgeschenk erhielt...

... einen von Anamaya selbst gemalten Wandbehang...









... wo ich natürlich wieder in der Schule
 mich einbringe...

... lernen und entfalten sich da doch alle meine Enkelkinder,
wie hier Anamaya beim "Gärtnern" mit ihren compañeros Fabiana und Nicolas











 ... und Demian, der  mit den anderen Kindergartenkindern seine
Pflanzen-Kreation vorstellt...






... und Anamaya zeigt, wie sie Rosmarinöl
herstellt und die kleine Auralucía
natürlich gleich die Rosmarinöl getränkten Tomatenstücke probieren muß ...





... wo Brisa bei einem Theaterstück die Prinzessin  ist...




... und mit ihren compañeras lernt
wie man recycling Papier
machen kann ...




... wo Manuel unserer Gastschülerin Claudia
erklärt, wofür sein selbst hergestelltes Nelkenöl
gut ist ...
nämlich auch zur Insektenabwehr...












.
.. und er mit Interesse und Konzentration
mithilft ein Mandala zu gestalten für
die Pachamama (Mutter Erde),  bei unserem
traditionellen andinen Kältefest.












... und Auralucía selbstverständlich
überall dabei ist...







... ein richtiges Wassermann Kind,
an allem interessiert
und immer gerne mit anderen
zusammen  ...











 ... und wo ich dann immer wieder
mal in Ruhe
und beim früh morgenlichen
Sonnenschein
das Allein Sein
genieße...












... und den Schorsch verabschiede, der, immer aktiv,  gerade mal wieder ein Haus baut für
eine junge Familie.







Samstag, 14. Juni 2014

von den Luftsprüngen zu den Zeit-Sprüngen


Nach den Luftsprüngen, der große Zeitsprung. Sieben Monate war ich in Deutschland.
Der Herbst hielt gerade seine windige, raschelnde Einkehr.

Sophie, die Herbst - Waldfrau

... und schon hielt der stille Winter seinen Einzug, nicht viel Schnee, nicht sehr kalt, aber dennoch.. Winter.
Sophie lernt das Skifahren.













 ... und wenn Flori knatschig ist, wird er in den Kuhstall geschoben, das findet er interessant.
















... zweimal in der Woche fahre ich zu den Eltern und  wasche Mama, bekoche die Beiden und esse mit ihnen zusammen. Manchmal begleite ich sie auf ihrem täglichen Spaziergang. Wenn ich mir auch einen argen Koch-Stress immer mache, genieße ich doch das Zusammensein mit den Eltern, erfahre immer wieder mal neue Geschichten von früher und erfreue mich daran, wie gern sie sich haben.






Und dann kommt der Nikolaus mit dem Kramperl, hoffentlich kommt der nicht näher mit seiner Rute!



  ab und zu auch richtiges Vergnügen... mit meinen Schwestern zum Langlaufen auf die Winklmoos







WO IST NUR DIE ZEIT GEBLIEBEN??

Gut, ich habe auch mit Johanna gelernt für ihre Mittlere Reife...




 ... und natürlich auch ab und zu auf meine Enkelkinder aufgepasst...
















... und habe mich mit meinen lieben Tarotmeisterinnen von früher getroffen...





 ... und ihnen keine Arbeit erspart, weil man
ja nie auslernt...

auch wenn sie sich schon über 20 Jahre treffen und austauschen...

Mit diese lieben "modernen Hexen" verbindet mich eine dauerhafte Freundschaft seit meiner 1. Bolivien Zeit, also seit 1982










 ... es ist schön, wenn Freundschaften, die aus diesen Tarotgruppen entstanden sind, auch noch nach so vielen Jahren fest bestehen. Mit Ute, Gabi, Annette und Sabine habe ich meinen 1. Tarotkurs begonnen, damals in Arlaching am Chiemsee. Und wir sind unzertrennliche Freundinnen geworden.







Kein Wunder, dass die Zeit dahin fliegt, bei so vielen Aktivitäten!

Und schon kam auch der Frühling mit seinen ersten, zarten Boten...






... und dann die wahre Explosion von Blütenpracht...






... und alles geht rasend schnell... schon ist auch der Palmsonntag eingetroffen...










dem Palmsonntag folgt Ostern: 






...wo Schorsch und Flori in Ligurien noch nach dem rechten sehen..

Dann sind die 7 Monate vorbei, wie im Fluge. Und ich bin wieder in der anderen Welt, in dem Land wo die Zeit langsamer vergeht, oder wo die Menschen der Zeit noch etwas hinterher hinken.